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Le Gouvernement du Grand-Duché du Luxembourg

MĂŒhle

In FĂŒnfbrunnen befindet sich eine ehemalige Getreide- und ÖlmĂŒhle, die vermutlich zwischen 1822 und 1829 gebaut wird. Die MĂŒhle gehört wohl zeitweise einem Geistlichen aus Ulflingen, worauf sich die luxemburgische Ortsbezeichnung „Pafemillen“ zurĂŒckfĂŒhren lĂ€sst. Die Herkunft des Namens „FĂŒnfbrunnen“ bzw. „Cinqfontaines“ ist nicht ĂŒberliefert. Beide Bezeichnungen finden sich jedoch schon in offiziellen Dokumenten, Zeitungen und Briefen des 19. Jahrhunderts. Als die Herz-Jesu-Priester 1903 den alten Bauernhof in FĂŒnfbrunnen erwerben, wird die MĂŒhle noch von einem MĂŒller und seiner Familie bewohnt. 1904 erwerben die Priester schließlich auch die MĂŒhle und bauen 1905 eine Turbine zur Stromerzeugung ein.

In den 1930er Jahren wird das GebĂ€ude um einen Wohnteil fĂŒr die Klosterbewohner ergĂ€nzt, das sogenannte Bruderhaus. WĂ€hrend der Zeit des „JĂŒdisches Altersheimes“ werden aus Platzmangel auch dort Juden untergebracht.